Composer Flint Juventino Beppe
Flint Juventino Beppe
Der Komponist Flint Juventino Beppe




— Es ist wirklich so einfach, wie es kompliziert ist: Ich atme ein, was das Leben zu bieten hat, und atme aus, was ich dem Leben zu bieten habe. Ich habe aufgehört, erfassen zu wollen, was eigentlich im Prozess zwischen Impression und Expression geschieht.



Flint Juventino Beppe ist ein deutscher Komponist, Filmemacher, Künstler und  Produzent.

Beppe wurde am 27. Mai 1973 in Harstad geboren und verbrachte viele seiner ersten Jahre in Saltdal (Nordnorwegen). Aus der kraftvollen Natur rund um den Polarkreis heraus sind seit Beginn seiner Laufbahn als Komponist zahlreiche Kompositionen entstanden, und sie bleibt weiterhin eine ständige Muse für seine Arbeit.

Das Komponieren und die kreative Kunst sind für Beppe Lebensstil. Solange er zurückdenken kann, durchströmt die Musik seine Gedanken. Er begann schon in seiner Kindheit, Musik zu schaffen; von Liedern bis hin zu Werken für verschiedene Instrumentationen, zu elektronischer Musik und Orchesterwerken.

Beppes Werkverzeichnis umfasst ungefähr 200 Titel, mehr als 80 Werke, einschließlich Auftragswerken und Werken für Klavier, Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Streichorchester und Orchesterwerken wie Flötenkonzerte, Klavierkonzerte, symphonische Gedichte und eine Sinfonie. Beppe hat außerdem Ballettmusik, elektroakustische Werke, Filmmusiken und Lieder mit Texten geschrieben. Die Arbeiten von Flint Juventino Beppe werden von The FJB Fingerprint veröffentlicht.

Seine Werke wurden bereits in der ganzen Welt aufgeführt, wie zum Beispiel in den USA (Kennedy Center), in Deutschland (die Philharmonie), Russland, England (St. John's, Smith Square), Finnland und Japan. Zusammenarbeiten u.a. mit dem Philharmonia Orchestra, dem National Symphony Orchestra, mit Emily Beynon (Soloflötistin im königlichen Concertgebouw-Orchester), Mark van de Wiel, Sir James Galway, Andreas Blau (Soloflötist bei den Berliner Philharmonikern), Die 14 Berliner Flötisten, Ari Rasilainen, Wolfgang Plagge, Ralph Rousseau, Rune Bergmann, Leonard Slatkin und Vladimir Ashkenazy.

Er hat als Komponist zu einer Reihe von Alben beigetragen. FLUTE MYSTERY (2L) mit Vladimir Ashkenazy und Beppe als Dirigenten, war im Jahre 2010 für einen Grammy nominiert. Die Fortsetzung REMOTE GALAXY (2L) mit Dirigent Vladimir Ashkenazy, Emily Beynon, Mark van de Wiel, Ralph Rousseau und Phiharmonia Orchestra war für einen Grammy in 2015 nominiert. Unter anderem, sein eigenes Label Symbiophonic hat mehr als 20 Alben und Filme veröffentlicht, darunter ABOUT MY GRANDFATHER und INFINITY CHIMES mit dem Norwegian Radio Orchestra, sowie die Filme MONTAGNA CON FORZA und VICINO ALLA MONTAGNA.

Beppe ist auch Drehbuchautor, Regisseur und Produzent einer fortlaufenden Kunstfilmproduktion, genannt The Symbiophony Film Concept.

Beppe war früher als Fred Jonny Berg bekannt. Nachdem er bereits seit mehreren Jahren in Berlin lebte und arbeitete, wurde Beppe im Oktober 2020 durch Einbürgerung deutscher Staatsbürger. Beppe ist über seinen geliebten Großvater Ragnvald Jacobsen (1905 - 1997) deutscher Abstammung.


Mitgliedschaften: Deutscher Komponistenverband, GEMA und GVL.
Noten | Herausgeber: The FJB Fingerprint
Alben & Filme | Label: Symbiophonic und 2L

Lesen Sie die komplette Biographie

REMOTE GALAXY, Grammy-nominiert 2015


Filmografie
VICINO ALLA MONTAGNA, in der Nähe der Berge







Seit 1993 hat Flint Juventino Beppe auf mehr als 21 Alben und Filmen produziert oder mitgewirkt. Er hat die Labels Kornåld Music und Symbiophonic erfunden, auf denen die Mehrzahl der Alben veröffentlicht wird. Zwei der Alben (2L) wurden für den Grammy in der Kategorie "Best Immersive Audio Album" nominiert.




Aktuelle Nachrichten aus Deutschland


01.02.2019 — Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz / Ari Rasilainen: «Heart» Op.27 Nr.5 | «Heart» in Konstanz

03.03.2018 — Die Churfränkische Philharmonie / Wolfgang Kurz: «Heart» Op.27 Nr.5

09.11.2017 — Deutschlandpremiere: «Heart» Op.27 Nr.5 (Hochschulsinfonieorchester Würzburg / Ari Rasilainen)

11.12.2016 — Weltpremiere in der Philharmonie, Berlin: «Über der Wiese schwebend» Op.88 (Die 14 Berliner Flötisten)

12.12.2015 — Vier neue Filme auf Video-on-Demand

27.06.2015 — Deutschlandpremiere: «Piano Concerto No.2» Op.44 No.1 (Luisa Klemm, piano).

14.06.2015 — Deutschlandpremiere: «A Piccolo Poem» Op.72 (Guiomar Espineira, piccolo).

Artikel und Ressourcen


Biografie

Werkverzeichnis

FJB | Deutscher Komponistenverband

Philobretto — The FJB Unlimited Foundation

Galerien (Pressefotos)



FJB Interviews und Blogs



Ein Drahtseilakt unter dem Himmel


Maestro für einen Tag — Teil 1 / 2

Maestro für einen Tag — Teil 2 / 2

Ein Gespräch mit dem Komponisten Flint Juventino Beppe (Veröffentlichung: REMOTE GALAXY)

Interview mit Flint Juventino Beppe (Veröffentlichung: FLUTE MYSTERY)


Aktuelle Rezensionen aus deutschen Zeitschriften


— Im Großen Saal des Konzils startet der Abend vor dicht besetzten Stuhlreihen mit Flint Juventino Beppes „Heart" op. 27 Nr. 5. Der 45-jährige norwegische Komponist ist Autodidakt und hat das Tourette- und Asperger-Syndrom, aber seine Musik lässt vom täglichen Kampf mit seinem unaufhörlich aktiven Gehirn nur ahnen. Breit fließend, durchaus in romantischen Gesten schwelgend, meditativ und sanft melancholisch entfalten die Streicherklänge ihre suggestive Wirkung. Nur die regelmäßigen, mahnenden Schläge an Röhrenglocken erinnern an pulsierenden Herzschlag, der schwächer und leiser wird. Am Ende dankt der anwesende Komponist für das intensive Spiel der Musiker unter Ari Rasilainens Stabführung.SÜDKURIER (04.02.2019)

Bereits zu Beginn des Abends zeigte das Orchester, welch Können in jedem einzelnen Musiker steckt. Das Werk Heart op. 27 Nr. 5 von Flint Juventino Beppe bot einen guten Einstieg in einen hochwertigen Klassikabend in Laupheim. Durch äußerst gefühlvolles Spiel entstand ein runder harmonischer Gesamtklang, der immer wieder von fließenden Übergängen in der Dynamik geprägt wurde. Warme tiefe Celloklänge begleiteten helle klare Flageolettöne. Punktgenau erklang das Glockenspiel.
Schwäbische Zeitung (03.02.2019)

— Recordings ist das nicht nur gelungen, sie haben damit wohl eine der Top-Klassikproduktionen des Jahres 2013 entstehen lassen. Dass das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy einen ganz hervorragenden Klangkörper darstellt, ist hinlänglich bekannt.
ArtPhönix vinyl

— Beppes Musik ist die Musik eines hochbegabten Autodidakten, und als solche weit entfernt von allen historisierenden Zuordnungen. Sie berührt auf verwirrende Art, entzieht sich der Kategorisierung, mischt das Anachronistische mit dem Visionären, vermeidet jede Konvention, ohne dabei prätentiös oder avantgardistisch zu werden.
Le Forum d'Vinyl

— Flint Juventino Beppe ist ein Ausnahmekomponist, dessen Remote Galaxy – die entfernte Galaxy – ein Ausnahmedirigent mit einem der renommiertesten Orchester der Welt eingespielt hat. Die Güte ist entsprechend: Hochgradig sensibel ausgearbeitet und tonal exzellent eingefangen, macht Remote Galaxy über Kopfhörer wie über Lautsprecher viel Vergnügen, zumal die Komposition in ihrem Mix aus Harmonie und kluger Dissonanz mit Reizen nicht geizt. Ein multidimensionales Hörvergnügen.

— Da immerhin kein geringerer als Vladimir Ashkenazy die beiden »großen« Werke, zwei im Umfang ähnliche Konzerte für Flöte und Orchester (wobei nur das zweite programmatisch diese Bezeichnung als Titel trägt, wohl weil in »Flute Mystery« die Harfe als Partnerin der Flöte auftritt) als Dirigent verantwortete, liegt der Fokus dieser Veröffentlichung vorrangig auf diesen Säulen des einstündigen Programms. Das »Flötenkonzert Nr.1« schrieb Berg 2007 für Emily Beynon und Ashkenazy – und es allein lohnt die Anschaffung dieser ersten Werkschau. Trotz der schon von den Satzbezeichnungen »Memento« oder »Obituary« angedeuteten intensiven Melancholie fasziniert an dem Werk die oftmals leise Introspektion (»Reminiscence«) und eine hingebungsvolle Verträumtheit.